DI Leopold Babitsch

Personalia
Geboren:
Gestorben:
Beruf:
Verfolgung:
Entlassung 1938,
Polizeiaufsicht,
Gauverbot
Mitgliedschaften
Lebenslauf
Babitsch absolviert das Gymnasium in Wien und studiert anschließend auf der Hochschule für Bodenkultur Agrarwissenschaften, die er 1925 abschließt. Nach einer kurzen Tätigkeit in der Stiftsverwaltung Zwettl ist er von 1926 bis 1934 Sekretär der Bezirksbauernkammer Weitra (Niederösterreich).
1934 wird Leopold Babitsch zum Direktor des Steirischen Bauernbundes ernannt. Aufgrund dieser seiner Stellung wird er mit 1. November 1934 zum Mitglied des Bundeswirtschaftsrates berufen, dem er bis zum Anschluss im März 1938 angehörte. Während dieser Zeit findet er Kontakt zum Grazer CV und wird von der Studentenverbindung Babenberg Graz am 15. Mai 1936 als Ehrenmitglied aufgenommen.
Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich wird Leopold Babitsch entlassen, unter Polizeiaufsicht gestellt und mit Gauverbot belegt. Er nimmt eine Stelle bei der Stiftsverwaltung Heiligenkreuz an und wird 1942 zur deutschen Wehrmacht eingezogen.
1945 wird Leopold Babitsch als Steirischer Bauernbunddirektor rehabilitiert und in der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) bzw. im Bauernbund wieder aktiv. Zwischen 1945 und 1953 ist er Mitglied des Nationalrates und zwischen 1953 und 1960 Mitglied des Bundesrates. Im ersten Halbjahr 1958 ist er Vorsitzender des Bundesrates. 1956 wird in den Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH) aufgenommen.
Leopold Babitsch verstirbt mit 56 Jahren in Graz.
Orte
Wohnort:
Quellen
Biolex des ÖCV unter www.oecv.at/biolex
Parlament Österreich
Archiv Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH)
