Dr. Hans Koren

Personalia
Geboren:
Gestorben:
Beruf:
Verfolgung:
Entlassung Juni 1939,
Publikationsverbot 1940
Mitgliedschaften
Lebenslauf
Hans Koren wird 1906 als Sohn des Fotographenmeisters Hans Koren geboren. Er maturiert 1927 am Bischöflichen Gymnasium in Graz und inskribiert Germanistik, Volkskunde und Soziologie an der Karl-Franzens-Universität. 1930 ist er Gründungsmitglied der Studentenverbindung Norica Graz.
1932 promoviert er und wird Assistent an der Universität Salzburg. 1936 zieht er zurück nach Graz, tritt in den steirischen Landesdienst ein und wird Kustos am Landesmuseum Johanneum.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 wird er vom neuen Gauleiter als untragbar angesehen. Mit Juni 1939 wird Hans Koren durch Zwangspensionierung entlassen. 1940 wird der Zwangspensionierungsbescheid zwar aufgehoben, er wird aber nur als subalterner Beamter eingesetzt. Über ihn wird ein Publikationsverbot erlassen.
Bald danach wird er zur Wehrmacht nach Russland einberufen, von wo er im März 1944 krank heimkehrt.
Er tritt danach seinen Dienst im Volkskundemuseum an, wird nach Kriegsende rehabilitiert und wieder Kustos dieses Museums.
Nach der Befreiung Österreich und der Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945 tritt er der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) bei. Er habilitiert sich, ist Abgeordneter zum Nationalrat, Landeshauptmann-Stellvertreter und Landtagspräsident. 1953 wird er in den Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH) aufgenommen.
Er verstirbt 1985 in Graz.
Orte
Wohnort:
Quellen
de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Koren; www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/Z_Jg77_Fritz-POSCH-Nachruf-auf-Hanns-Koren.-Leben-und-Werk.pdf
Archiv K.a.T.V. Norica Graz
Archiv Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH)
