Dr. Josef Pichler
Personalia
Geboren:
Gestorben:
Beruf:
Verfolgung:
Haft März 1938 - 25.04.1938, KZ Dachau 25.04.1938 - 21.08.1939
KZ-Nummer:
Mitgliedschaften
Lebenslauf
Josef Pichler besucht das Gymnasium in Klagenfurt und wird 1907 bei der Mittelschulverbindung Karantania Klagenfurt aufgenommen und gründet 1909 die Mittelschulverbindung Gothia Klagenfurt (heute Babenberg Klagenfurt). Nach der mit Auszeichnung bestandenen Matura geht er zum Medizinstudium nach Wien. Hier tritt er 1910 der Studentenverbindung Rudolfina bei. Nach Promotion und Spitalspraxis lässt er sich als praktischer Arzt in Millstatt (Bez. Spittal a. d. Drau)/Kärnten nieder. Zusätzlich wirkt er hier ab 1933/34 als Bürgermeister.
Nach dem Anschluss wird er als Repräsentant des Ständestaates verhaftet und am 25.4.1938 nach Dachau ins KZ überstellt, von wo er am 21.8.1939 entlassen wird.
Nach der Enthaftung zieht er nach Wien-Penzing und eröffnet hier eine neue ärztliche Praxis, wo er bis zu seinem Ruhestand tätig bleibt.
Orte
Verfolgung:
Quellen
Krause, Peter/Reinelt, Herbert/Schmitt, Helmut (2020): Farbe tragen, Farbe bekennen. Katholische Korporierte in Widerstand und Verfolgung. Teil 2. Kuhl, Manfred (ÖVfStG, Wien) S. 253.