Oberschulrat Margarethe Sophie Emma Keller

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Margarethe Keller
Изображение: DÖW

Персональные данные

Родился:

28 ноября 1897 г., Вена

Умер:

20 июля 1976 г., Вена

Профессия:

Учитель

Членства

Австрийские свободные движения, Австрийская народная партия, ÖVP Товарищество политически преследуемых и исповедников за Австрию

Биография

Margarethe (auch Margaretha) Sophie Emma Keller kommt in Wien als eheliches Kind des Beamten im Bundesministerium für soziale Verwaltung, Friedrich Keller und seiner Gattin Sophie, geborene Ficzinger, zur Welt. Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule wechselt sie auf die Lehrerinnenbildungsanstalt des k.k. Zivilmädchenpensionats im 8. Wiener Gemeindebezirk, wo sie am 1. November 1917 maturiert.

Am 1. September 1917 beginnt Margarethe Keller als provisorische Lehrerin zu arbeiten. Im November 1918 erlebt sie in Wien die Niederlage Österreich-Ungarns, die Zerschlagung der Doppelmonarchie und die Vertreibung des Hauses Habsburg. Am 21. November 1919 absolviert sie die Lehrbefähigungsprüfung und wird als Lehrerin übernommen. In weiterer Folge unterrichtet sie an den Volksschulen in der Quellenstraße und Laaerstraße im 10. Wiener Gemeindebezirk, der Volksschule Kleine Sperlgasse im 2. Wiener Gemeindebezirk und ab 1938 in der Volksschule Radhartingergasse im 10. Wiener Gemeindebezirk. Politisch ist sie nicht aktiv.

Am 12. März 1938 erlebt Margarethe Keller, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht.

Im März 1940 wird Margarethe Keller von ihrer Berufskollegin Erna Kastner auf die 'Österreichische Freiheitsbewegung' um den ehemaligen Beamten der Finanzprokuratur Karl Lederer unterrichtet. Kurze Zeit später tritt sie auf Werbung von Margarethe Skroch der Widerstandsbewegung mit der Geheimbezeichnung '1 H 648' bei. Sie wirbt in weiterer Folge im April 1940 Georg Herbert, und im Juli 1940 ihre Schwester Erika Nattel als weitere Mitglieder für die Bewegung. Sie hebt die Mitgliedsbeiträge ein und nimmt an Treffen der Widerstandsgruppe teil. Im gleichen Jahr gelingt es Karl Lederer, Verbindung mit der 'Österreichischen Freiheitsbewegung' um Augustiner-Chorherrn Roman Karl Scholz und zur 'Großösterreichischen Freiheitsbewegung' um den Rechtsanwalt Jakob Kastelic aufzunehmen.

Ab Juli 1940 werden gut 300 Personen dieser Widerstandsgruppen vom Burgschauspieler Otto Hartmann verraten (Otto Hartmann wird in der Folge 1947 zu lebenslanger Haft verurteilt und 1957 begnadigt) und Margarthe Keller am 27. September 1940 von der Gestapo verhaftet. Noch am gleichen wird sie ihres Schuldienstes enthoben.

Margarethe Keller in späteren Jahren
Margarethe Keller in späteren Jahren
Изображение: WStLA

Margarethe Keller wird am 23. Mai 1943 aus der Untersuchungshaft entlassen und mit 11. Oktober 1943 in der Firma Ecco in Wien dienstverpflichtet. In einem Verfahren vor dem Volksgerichtshof am 3. November 1944 wird sie wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft, unter Anrechnung der Untersuchungshaft, verurteilt, womit die Haft bereits verbüßt ist.

In Wien erlebt Margarethe Keller die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945. Sie wird mit 3. Mai 1945 wird sie wieder in den Schuldienst, als provisorische Leiterin der Volksschule Bischof Faberplatz 1 im 18. Wiener Gemeindebezirk, aufgenommen. Sie tritt der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei.

Margarethe Keller wird in weiterer Folge zur Direktorin der Volksschule Bischof Faberplatz 1. Sie tritt Ende September 1962 in den Ruhestand und verstirbt ledig und kinderlos mit 78 Jahren in Wien. Sie findet ihre letzte Ruhestätte am Friedhof in Wien-Hernals.

Места

Место проживания:

Цитаты

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

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Friedhöfe Wien - Verstorbenensuche

Margarethe Keller

Учитель
* 28 ноября 1897 г.
Вена
† 20 июля 1976 г.
Вена
увольнение, Ответственность