Regierungsrat Alois Emmerich Keck
Données personnelles
Né:
Décédé:
Profession:
Persécution:
Rejet 31.03.1939
Adhésions
Curriculum Vitae
Alois Emmerich Keck kommt in Laa an der Thaya in Niederösterreich als ehelicher Sohn des Finanzbeamten Georg Keck und seiner Gattin Theresia, geborene Schmid, als eines von fünf Kindern zur Welt. Nach der Schulbildung beginnt er im niederösterreichischen Landesdienst zu arbeiten und engagiert sich in der christlichen Gewerkschaft um den Arbeitergewerkschafter Leopold Kunschak. Zuletzt ist der gläubige österreichische Patriot in der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn aktiv.
Am 12. März 1938 erlebt Alois Keck, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht, das freie und unabhängige Österreich untergeht. Bereits am 13. Mai 1938 wird er aus politischen Gründen vom Landesdienst freigestellt und mit 31. März 1939 durch Zwangspensionierung entlassen. Nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen und dem damit verbundenen Ausbruch des II. Weltkrieges wird Alois Keck am 31. Oktober 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Am 16. Oktober 1940 heiratet er Friederike Mais, die ehe bleibt kinderlos.
Zu Ostern 1945, kurz vor der Befreiung Österreichs, desertiert Alois Keck von der Wehrmacht und kehrt nach Wien zurück. Dort erlebt er die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945. Er wird wieder in den niederösterreichischen Landesdienst aufgenommen und tritt der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei. Ehrenamtlich engagiert er sich in der katholischen Lourdes-Gemeinschaft und organisiert Pilgerreisen.
Als Beamter des niederösterreichischen Landesregierung geht Alois Keck in den Ruhestand und verstirbt mit 81 Jahren in Wien. Er findet seine letzte Ruhestätte am Wiener Zentralfriedhof.
Lieux
Lieu de résidence:
Citations
Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)
Matricula Online
www.myheritage.com
Der Freiheitskämpfer Nr. 2/79
