Ökonomierat Isidor Harsieber

Photo von Isidor Harsieber
Isidor Harsieber
Image: Archiv Gemeinde Gloggnitz

Personalia

Born:

August 19, 1891, Kirchberg am Wechsel

Died:

December 20, 1964, Neunkirchen

Profession:

Landwirt und Politiker

Persecution:

Haft 12.03.1938 - 16.06.1938,
KZ Dachau 16.06.1938 - 13.03.1939

KZ Number:

16392

Memberships

Austrian People's Party, ÖVP Comradeship of the politically persecuted and confessors for Austria

Curriculum Vitae

Isidor Harsieber kommt in Kirchberg am Wechsel als ehelicher Sohn des gleichnamigen Taglöhners Isidor Harsieber und seiner Gattin Theresia, geborene Fechs, zur Wels. Nach der Volksschule besucht er die landwirtschaftliche Fachschule Feldsberg und arbeitet danach als Landarbeiter. Ab 1913 leistet er seinen Militärdienst und wird mit Ausbruch des I. Weltkrieges zum Kriegsdienst in das Landsturmbataillon Nr. 160 eingezogen. Am 16. Juni 1916 heiratet er Antonia Wegerer und wird in weiterer Folge Vater eines Sohnes und einer Tochter. Nach der Niederlage Österreich- Ungarns, der Zerschlagung Österreich-Ungarns und der Vertreibung des Hauses Habsburg, gerät er in italienische Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Rückkehr arbeitet Isidor Harsieber in Gloggnitz. Am 30. November 1924 wird er als einer der Vertreter der Christlichsozialen Partei (CSP) in den Gemeinderat gewählt. 1926 übernimmt er als Landwirt den Grashof in Gloggnitz.

1934 tritt Isidor Harsieber der Vaterländischen Front bei. Nach dem sozialistischen Februaraufstand des Jahren 1934 wird er am 14. Febr

Isidor Harsieber ist Vizebürgermeister bis zur Gemeinderatswahl am 10. April 1960. Danach ist er 2. Vizebürgermeister bis zu seinem Tod am 20. Dezember 1964.

Isidor Harsieber verstirbt mit 73 Jahren in Neunkirchen.

Places

Residence:

Grashof (Gloggnitz)

Persecution:

Citations

Landesarchiv NÖ

Archiv der Gemeinde Gloggnitz

Matricula Online

Isidor Harsieber

Landwirt und Politiker
* August 19, 1891
Kirchberg am Wechsel
† December 20, 1964
Neunkirchen
Detention, Concentration camp