Hauptmann Friedrich Lubenik

Персональные данные

Родился:

4 февраля 1884 г., Hainburg an der Donau

Умер:

9 апреля 1970 г., Wien

Профессия:

Soldat, Kaufmann und Fabrikant

Членства

Австрийская народная партия, ÖVP Товарищество политически преследуемых и исповедников за Австрию

Биография

Friedrich Lubenik kommt in Hainburg an der Donau in Niederösterreich als ehelicher Sohn des Rechnungsfeldwebels Jakob Lubenik und seiner Gattin Katharina, geborene Luger, zur Welt. Die Familie lebt im Gebäude der k. k. Pionierkadettenschule. Seine Eltern haben neun Kinder. Friedrich Lubenik besucht fünf Klassen der Realschule in Trautenau und absolviert von 1903/04 bis 1905/06 die k. k. Landwehrkadettenschule in Wien. Am 18. August 1906 wird er zum Kadettoffiziersstellvertreter beim Landwehrinfanterieregiment Brünn Nr. 14 ernannt. Anschließend versieht er Truppendienst in Brünn.

Friedrich Lubenik schlägt eine Laufbahn im militärischen Rechnungsdienst ein. Am 14. Februar 1914 heiratet er in Teschen Friederike Kutzer. Während des Ersten Weltkrieges dient er als Oberleutnantrechnungsführer; 1918 ist er beim Schützenregiment Nr. 35 mit Rang vom 1. Mai 1913 eingeteilt. Nach der Niederlage Österreich-Ungarns, der Zerschlagung der Doppelmonarchie und der Vertreibung des Hauses Habsburg wird er 1919 als Hauptmann in Wiener Neustadt pensioniert.

Ab 1. Jänner 1920 gehört Friedrich Lubenik der Firma Kutzer & Co in Teschen in der Tschechoslowakei [heute: Cieszyn in Polen] als Gesellschafter an und führt deren Geschäfte. 1921/22 verlegt er seinen Wohnsitz in die Tschechoslowakei. Die geschäftlichen und familiären Verbindungen nach Wien bleiben bestehen. 1936 erwirbt er die Wiener Geschäftsbücherniederlage an der Stubenbastei 4. 1937 scheidet er aus der Teschner Gesellschaft aus. Daneben betreibt er eine Fabrik für Treibriemen und technische Lederartikel in Schibitz bei Teschen.

Politisch gehört Friedrich Lubenik der Deutschen Demokratischen Freiheitspartei (DDFP) und der Deutschen Arbeits- und Wirtschaftsgemeinschaft an, für die er wirbt und die er finanziell unterstützt. Der Sudetendeutschen Partei und den Nationalsozialisten in Teschen steht er strikt ablehnend gegenüber.

Als am 12. März 1938 mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht, liegt Lubeniks Lebensmittelpunkt in Teschen. Im Rahmen der Vorbereitung der polnischen Besetzung des Teschener Landes zieht die Familie nach Wien.

Nach seiner Verhaftung aus dem Gefängnis sichten viele, die durch die nationalsozialistische Verfolgung zu leiden hatten, Rat und Hilfe bei Herrn Lubenik, die er allen, ohne unterschied der Religion und Nationalität gewährte, selbst auf die Gefahr hin wiederum verhaftet zu werden. Es können viele Familien die Hilfsbereitschaft des Herrn Lubenik bestätigen, welche durch die nationalsozialistische Verfolgung gelitten haben.

Anna Camper aus Wien Unter St. Veit 1956

Im Jänner 1945 droht Friedrich Lubenik nach einer abfälligen Äußerung über die Nationalsozialisten erneut die Verhaftung. Gewarnt kann er mit seiner Familie nach Österreich fliehen, wo er am 30. Jänner 1945 ankommt. Als sich die Front Wien nähert, flieht er mit seiner Frau und den inzwischen beiden kleinen Kindern nach Tirol.

Nach der Befreiung Österreichs und der Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945 kann Friedrich Lubenik an seine frühere wirtschaftliche Stellung nicht mehr anknüpfen. Sein Besitz in Teschen geht verloren; das Wiener Geschäft findet er kriegsbeschädigt und ausgeplündert vor. Er arbeitet zunächst als Landarbeiter in Tirol, später als Hilfsarbeiter und Aufsichtsbeamter in Wien. Zeitweise ist er öffentlicher Verwalter der Firma Tasso & Co in der Mariahilfer Straße 111. Sein ältester Sohn kehrt als Kriegsinvalide zurück. Am 19. September 1946 erhält Friedrich Lubenik die österreichische Staatsbürgerschaft. Er wird Mitglied der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich.

1953 geht er in Pension. Er verstirbt mit 86 Jahren und Wien und findet seine letzte Ruhestätte am Wiener Zentralfriedhof.

Места

Место проживания:

 

Цитаты

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA)

Wiadomości Cieszyńskie, Nr. 37 vom 28. August 1920

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Friedrich Lubenik

Soldat, Kaufmann und Fabrikant
* 4 февраля 1884 г.
Hainburg an der Donau
† 9 апреля 1970 г.
Wien
Ответственность