Direktor Ernst Johann Janauschek

Персональные данные
Родился:
Умер:
Профессия:
Преследование:
Haft 03.04.1938 - 16.07.1938,
KZ Dachau 16.07.1938 - 14.03.1939
Номер концлагеря:
Членства
Биография
Ernst Johann Janauschek kommt in Wien als ehelicher Sohn des Postbeamten Alois Janauschek und seiner Gattin Maria Pauline, geborene Stanek, zur Welt. Nach de Besuch der Volks- und Bürgerschule absolviert er die Textilfachschule in Wien.
Ernst Janauschek beginnt im April 1934 beim Creditanstalt-Bankverein zu arbeiten und tritt um diese Zeit der Vaterländischen Front und dem Wiener Heimatschutz bei. Beim Wiener Heimatschutz hat er die Funktion eines Milizadjutanten inne und bekämpft die in Österreich verbotenen Nationalsozialisten. 1935 kommt es zu einem politischen Zusammenstoss mit Nationalsozialisten, bei dem laut den vorhandenen Unterlagen Verletzte zu beklagen sind.
Am 12. März 1938 muss der patriotische Österreicher erleben, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht. Am 4. April 1938 wird Ernst Janauschek von den nationalsozialistischen Besetzern verhaftet und am 16. Juli 1938 in das KZ Dachau deportiert. Obwohl er schweren Verfolgungen ausgesetzt ist, kann seine österreichsch-patriotische Gesinnung nicht gebrochen werden. Am 14. März 1939 wird er aus dem Konzentrationslager entlassen und kehrt zurück nach Wien.

Ernst Janauschek wird im Februar 1940 zur Wehrmacht eingezogen. 1941 heiratet er Klara Wassermann und wird in weiterer Folge Vater eines Sohnes (1945) und einer Tochter (1948).
In Irlach in Salzburg erlebt Ernst Janauschek die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945. Er gerät nicht in Kriegsgefangenschaft, sondern kehrt über Linz zurück nach Wien.
Heimgekehrt nach Wien tritt Ernst Janauschek der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei. Bei letzterer Organisation ist er langjähriger Finanzreferent der Landesorganisation Wien.
Beruflich arbeitet Ernst Janauschek bis Februar 1949 bei dem Pharmazie-Unternehmen Chemische Fabrik Fux und kehrt danach wieder als Angestellter zum Creditanstalt-Bankverein zurück, wo er bis zum Direktor aufsteigt.
Ernst Janauschek verstirbt mit 58 Jahren überraschend im aktiven Dienst und findet seine letzte Ruhestätte am Friedhof in Wien-Gersthof.

Места
Место проживания:
Преследование:
Цитаты
Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)
Arolsen Archives
Otto Janauschek, Privat
Der Freiheitskämpfer Nr. 1/1973
Matricula Online
