Rudolf Omersu

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Rudolf Omersu
Изображение: DÖW

Персональные данные

Родился:

26 марта 1908 г., Вена

Умер:

5 сентября 1965 г., Вена

Профессия:

Schlossergehilfe

Преследование:

Haft 14.11.1942 - 01.03.1944,
Haft 31.10.1944 - 06.04.1945

Членства

Группа "Свободная Австрия"/Группа Карла Грубера

Биография

Rudolf Omeru kommt in Wien als ehelicher Sohn des Amtsdieners Robert Omersu und seiner Gattin Anna, geborene Watschka, zur Welt. Über seine Kindheit und Jugend ist nichts erhalten geblieben. Nach der Schulbildung macht er die Ausbildung zum Schlossergehilfen.

Politisch ist Rudolf Omersu in den 1920ern und 1930ern wahrscheinlich nicht aktiv. 1934 wird er wegen Homosexualität zu fünf Monaten Haft verurteilt, 1937 wegen Betrugs.

Am 12. März 1938 erlebt Robert Omersu, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht. Zu dieser Zeit steht er bereits mit dem Arzt Bernhard Propper, dem Postbeamten Josef Sturm und dem jüdischen Kaufmann und Lebensgefährten von Friederike Unger, Otto Kessler in Kontakt, die alle Gegner des Nationalsozialismus sind. 1940 beschafft er mit dem Kriminalinspektor Franz Weinstabl ein Vervielfältigungsgerät, mit dem Ziel Flugschriften gegen den Nationalsozialismus zu produzieren. Wahrscheinlich setzen sie ihr Vorhaben aber nicht in die Tat um.

Sein Freund, der Arzt Bernhard Popper, unterstützt wehrfähige Männer darin, als wehrunfähig eingestuft zu werden, indem er ihnen spezielle Injektionen verabreicht. Als Rudolf Omersu 1942 zur Wehrmacht einberufen wird, hilft Bernhard Popper auch ihm, worauf seine Wehrunfähigkeit im Franz-Josef-Spital attestiert wird. Margarete Novy, die Kenntnis von der Tätigkeit Bernhard Poppers hat, verrät diesen und Rudolf Omersu, woraufhin sie am 14. November 1942 verhaftet werden. Während Bernhard Popper zum Tode verurteilt wird, wird Rudolf Omersu am 26. Oktober 1943 wegen 'zeitweiser Entziehung vom Wehrdienst' zu einem Jahr und drei Monaten Zuchthaus verurteilt.

Nach Verbüßung der Haftstrafe soll Rudolf Omersu eigentlich in das KZ Buchenwald deportiert werden, kann aber aufgrund der Intervention seines Freundes, des Kriminalbeamten Franz Weinstabl, davor bewahrt werden und erlangt am 1. März 1944 seine Freiheit.

Места

Место проживания:

Цитаты

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

Matricula Online

Rudolf Omersu

Schlossergehilfe
* 26 марта 1908 г.
Вена
† 5 сентября 1965 г.
Вена
Ответственность