Franz Karl Adolf Löster

נתונים אישיים

נולד:

17 יוני 1901, Wien

נפטר:

26 ינואר 1988, Wien

מקצוע:

Elektrotechniker und Filmaufnahmeleiter

חברויות

מפלגת העם האוסטרית, ÖVP מאבק פוליטי נגד אוסטריה

קורות חיים

Franz Karl Adolf Löster wird in Wien als unehelicher Sohn der ledigen Kontoristin Hedwig Löster geboren. Ein Vater wird im Taufeintrag nicht genannt. Über seine Kindheit und Jugend ist nichts erhalten. Nach seiner Schulbildung erlernt er den Beruf des Elektrotechnikers. Er heiratet später Anna Geusen, die Ehe wird aber später geschieden. Politisch ist er nicht aktiv, wiewohl er ein überzeugter österreichischer Patriot ist.

Am 12. März 1938 erlebt Franz Löster mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht den Untergang des freien und unabhängigen Österreich. Mit Ausbruch des II. Weltkrieges wird er zur Wehrmacht eingezogen. 1941 hält er sich in den Niederlanden auf.

Als Soldat der Wehrmacht spricht er sich dort für ein selbständiges Österreich aus und äußert sich gegenüber der niederländischen Bevölkerung gegen die nationalsozialistische Regierung. Sein zeitweiliger Vorgesetzter und Personalsachbearbeiter Hans Gisser sagt später, dass man ihm durch seine Aussagen das 'Propagieren eines selbständigen Österreich' vorwirft, das als 'Zersetzung der Wehrkraft' eingestuft wird. Außerdem führt er die Vorwürfe des 'Aufhetzens' der niederländischen Bevölkerung gegen die deutsche Wehrmacht, der Führer- und Offiziersbeleidigung sowie den Verdacht der Fahnenflucht an.

Am 21. Juni 1941 wird Franz Löster im niederländischen Ort Franeker verhaftet. Er ist zwei Wochen in Leeuwarden in Haft, bevor er in das Untersuchungsgefängnis in Frankfurt am Main überstellt wird. Mitte September 1941 erfolgt seine Weiterleitung in das Untersuchungsgefängnis der Luftwaffe in Wien-Floridsdorf. Am 15. November 1941 verurteilt ihn das Feldkriegsgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau XVII in Wien zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis sowie 300 Reichsmark Geldstrafe, ersatzweise 15 Tagen Haft.

Am 22. Dezember 1941 kommt er in das Gefängnis Freiburg im Breisgau und Anfang Jänner 1942 in das Wehrmachtsgefängnislager Ranshofen bei Braunau am Inn. Dort muss er als Häftling bei den Vereinigten Aluminium-Werken (VAW) arbeiten. Am 3. Jänner 1943 wird er aus der Haft entlassen. Nach seiner Haftentlassung wird Franz Löster erneut zur Wehrmacht einberufen. Am 1. März 1944 heiratet Löster beim Standesamt Wien-Döbling erneut.

Als Soldat der Wehrmacht erlebt Franz Löster im April bzw. Mai 1945 die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. 1946 arbeitet er als Filmaufnahmeleiter. Er tritt der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei.

Als Filmaufnahmeleiter geht Franz Löster in Pension. Er verstirbt mit 86 Jahren in Wien.

מקומות

מקום מגורים:

 

ציטוטים

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Matricula Online

Franz Löster

Elektrotechniker und Filmaufnahmeleiter
* 17 יוני 1901
Wien
† 26 ינואר 1988
Wien
אחריות