Hofrat Karl Ludwig Waranitsch sen.

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Karl Waranitsch sen.
Изображение: DÖW

Персональные данные

Родился:

22 мая 1875 г., Вена

Умер:

31 мая 1951 г., Вена

Профессия:

Journalist, Redakteur und Beamter

Преследование:

Haft 13.03.1938 - 02.04.1938,
KZ Dachau 02.04.1938 - 13.03.1939

Номер концлагеря:

13782

Членства

Австрийская народная партия, ÖVP Товарищество политически преследуемых и исповедников за Австрию

Биография

Karl Ludwig Waranitsch kommt in Wien als ehelicher Sohn des Musiklehrers Karl Waranitsch und seiner Gattin Theresia, geborene Ehart, zur Welt. Über seine Kindheit und Jugend ist nichts erhalten geblieben. Nach seiner Schulbildung wird er Journalist.

Spätestens ab 1907 ist er als Journalist in Innsbruck, als Chefredakteur des 'Innsbrucker Tagblatts' tätig. Ob er in den Ersten Weltkrieg eingerückt war, lässt sich nicht mehr feststellen.

Nach der Niederlage Österreich-Unarns, der Zerschlagung der Doppelmonarchie und der Vertreibung des Hauses Habsburg, ist Karl Waranitsch sen. Herausgeber der 'Montags-Zeitung'. In den folgenden Jahren arbeitet er unter anderem für die katholisch-konservative Wiener 'Reichspost' sowie für die Amtliche Nachrichtenstelle.

Beim 'Allgemeinen Deutschen Katholikentag 1933' in Wien, der Manifestation des christlichen Österreichs gegen den Nationalsozialismus, gehört Karl Waranitsch sen. dem Arbeitsausschuss für Presse und Propaganda an.

1933 tritt Karl Waranitsch sen. der Vaterländischen Front bei und wird im Februar 1934 Leiter der Pressestelle der Partei. Am 21. Februar 1934, unmittelbar nach den sozialistischen Februaraufständen, gehört er einem von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß eingesetzten Verwaltungsausschuss für den bisherigen sozialdemokratischen 'Vorwärts-Verlag' an.

In den folgenden Jahren nimmt er damit eine bedeutende Position innerhalb der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Vaterländischen Front ein und führt den Titel 'Chefredakteur der Vaterländischen Front'. Sein Sohn Karl Waranitsch jun. ist zu dieser Zeit stellvertretender Chefredakteur der Vaterländischen Front.

In seinen Funktionen nimmt Karl Waranitsch sen. eine den Nationalsozialismus strikt ablehnende Haltung ein und stemmt sich mit aller Vehemenz gegen die deutschen Okkupationspläne Österreichs.

Am 12. März 1938 erlebt Karl Waranitsch sen. mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht den Untergang des freien und unabhängigen Österreichs.

Bereits am 13. März 1938, einen Tag nach der Besetzung seines Heimatlandes, wird der 62-jährige Patriot von der Gestapo verhaftet und am 2. April 1938 mit dem sogenannten 'Prominententransport' in das KZ Dachau deportiert. Sein Sohn Karl Waranitsch jun. befindet sich am gleichen Transport. Am 13. März 1939 wird Karl Waranitsch sen. aus dem KZ Dachau entlassen.

Nach seiner Entlassung muss sich Karl Waranitsch aufgrund von im Konzentrationslager zugezogenen Magenblutungen ärztlich behandeln lassen. Danach dürfte er zurückgezogen in Wien gelebt haben.

Im April bzw. Mai 1945 erlebt Karl Waranitsch sen. die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. Altersbedingt bleibt er im Ruhestand, tritt aber der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei.

Места

Место проживания:

Преследование:

Цитаты

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

Arolsen Archives

Matricula Online

Österreichischer Amtskalender 1938

Friedhöfe Wien - Verstorbenensuche

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Karl Waranitsch sen.

Journalist, Redakteur und Beamter
* 22 мая 1875 г.
Вена
† 31 мая 1951 г.
Вена
Ответственность, Концентрационные лагеря