Nationalrat Josef Dengler

Персональные данные
Родился:
Умер:
Профессия:
Преследование:
Haft 11.03.1938 - 05.05.1938,
Haft 18.08.1938 - 16.01.1939,
Widerstandskämpfer (unentdeckt)
Награды:
Ritterkreuz des österreichischen Verdienstordens
Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Членства
Биография
Josef Dengler kommt als ältestes von 11 ehelichen Kindern der Kleinbauern Johann Dengler und Maria, geborene Bitto, zur Welt. Nach der Volksschule besucht er die Berufsschule und wird Landwirt. Nach kurzer Betätigung in der Landwirtschaft verläßt er den elterlichen Hof auf der Suche nach Arbeit. Im Alter von 16 Jahren tritt er 1910 der christlichen Arbeiterjugend bei. Im I. Weltkrieg dient er von 1914 bis 1918 als Soldat. Ab 1919 verdient sich Josef Dengler als Fabriksarbeiter seinen Lebensunterhalt. Im gleichen Jahr heiratet er Maria Wadura.
Er engagiert sich auch in der christlichsozialen Gewerkschaftsbewegung, zu deren Landessekretär für Niederösterreich er im Jahre 1924 gewählt wird; 1926 zieht er als Gewerkschafter in die Arbeiterkammer ein.
Am 20. Mai 1927 wird Josef Dengler in Wien als Mitglied des Bundesrats vereidigt, dem er bis Mai 1934 angehört. Er gehört dem Freiheitsbund, einem Wehrverband des christlichen Gewerkschaftsflügels, an und wird dessen Landesobmann für Niederösterreich. Nach 1933 wird bleibt er in der Gewerkschaft aktiv und wird Mitglied des Landesvorstandes des niederösterreichischen Vaterländischen Front. Zusätzlich ist er Kreisobmann der christlichen Arbeiterbewegung 'Viertel ober dem Wienerwald'.
Im April 1934 wird Josef Dengler zum Regierungskommissär der Badener Gebietskrankenkasse ernannt, im Dezember 1936 zu ihrem Obmann. Von 1937 bis 1938 sitzt er zusätzlich im Gemeinderat von Baden bei Wien. 1935 heiratet er in zweiter Ehe Lukrezia Nowotny.
Der überzeugte Gegner des Nationalsozialismus muss erleben, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in der Nacht vom 11. März 1938 auf den 12. März 1938, das freie und unabhängige Österreich untergeht. Noch in der Nacht des 11. März 1938 wird er von der Gestapo verhaftet und in 'Schutzhaft' genommen. Am 5. Mai 1938 wird er aus der Haft entlassen.
Am 18. August 1938 wird er abermals verhaftet, da ihm vorgeworfen wird, in der Zeit vor der Besetzung Österreichs durch Hitler-Deutschland, Mittel der Badener Gebietskrankenkasse, wie Drucksorten oder die Verwendung eines Dienstkraftwagens, für den Kampf für die Unabhängigkeit Österreichs eingesetzt zu haben. Aus dieser Haft wird er ohne Anklage am 16. Jänner 1939 entlassen.
Obwohl Josef Dengler nach seiner Haftentlassung von der Geheimen Staatspolizei observiert wird, gelingt es ihm ab 1942 Mitglied der Widerstandsgruppe 'O5' zu werden.
In Niederösterreich erlebt Josef Dengler die Befreiung Österreichs von den nationalsozialistischen Okkupatoren. Bereits am 16. April 1945 eröffnet er das Büro des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes für Niederösterreich in Wien. Noch im gleichen Monat ist er einer der Mitbegründer der Österreichischen Volkspartei Niederösterreich.
Am 19. Dezember 1945 wird Josef Dengler in den Nationalrat gewählt und gehört diesem bis 9. Juni 1959 an. Er wird Mitglied der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich. 1951 heiratet er in dritter Ehe Valerie Spatny, geborene Schmall.
Er stirbt einen Tag vor seinem 82. Geburtstag in Wien.
Места
Место проживания:
Цитаты
Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)
Archiv der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich
Parlament unter www.parlament.gv.at
Wikipedia unter de.wikipedia.org/wiki/Josef_Dengler
Matricula Online
