Stefan Billes

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Stefan Gilles
Изображение: DÖW

Персональные данные

Родился:

11 декабря 1909 г., малодушный флис

Умер:

27 января 2002 г., Эйзенштадт

Профессия:

Hilfsarbeiter und Politiker

Преследование:

Haft 13.03.1938 - 02.04.1938,
KZ Dachau 02.04.1938 - 20.09.1938

Номер концлагеря:

13810

Членства

Австрийская социал-демократическая партия

Биография

Stefan Billes wird in Kleinhöflein [heute ein Teil von Eisenstadt] im Burgenland als ehelicher Sohn des gleichnamigen Landarbeiters Stefan Billes geboren. Er schließt die Volksschule ab und wird im Anschluss Bauhilfsarbeiter und Bauarbeiter. 1917 verstirbt sein in den Ersten Weltkrieg eingezogener Vater in einem russischen Kriegsgefangenenlager in Sibirien.

Nach der Niederlage Österreich-Ungarns, der Zerschlagung der Doppelmonarchie und der Vertreibung des Hauses Habsburg im Jahre 1918 tritt Stefan Billes der Sozialistischen Jugend (SJ) der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) [heute: Sozialdemokratische Partei Österreich (SPÖ)] bei. 1930 wird er zum Lokalobmann der Sozialistischen Jungend (SJ) Eisenstadt und zum Landesführer der Roten Falken Burgendland, der Kinderorganisation der Sozialistischen Jugend Burgenlands. 1932 erfolgt seine Wahl zum Bezirksobmann der Sozialistischen Jungend (SJ) Eisenstadt. Ab 1933 arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift 'Burgenländische Freiheit'.

Im Rahmen der sozialistischen Februaraufstände des Jahres 1934 wird Stefan Billes für 42 Tage in Eisenstadt in Haft genommen. 1936 verbringt er drei Monate im Anhaltelager Wöllersdorf. Anfang 1938 zieht er nach Wien, wo er als Bauschreiber tätig ist.

Am 12. März 1938 muss Stefan Billes erleben, wir mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht. Bereits am 13. März 1938 wird er von der Gestapo verhaftet und mit dem sogenannten 'Prominententransport' in das KZ Dachau deportiert. Von dort wird er am 20. September 1938 entlassen und kehrt zurück nach Wien, wo er wieder als Bauschreiber arbeitet. Er ist in weiterer Folge auch auf Baustellen in besetzten Gebieten der Tschechoslowakischen Republik, der Sowjetunion und in Polen eingesetzt. Zuletzt arbeitet er in Vorarlberg.

In Vorarlberg erlebt Stefan Billes die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945. Er kehrt zurück nach Eisenstadt und wird noch im Jahr der Befreiung 1. Landesparteisekretär der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und Landesobmann der Kinderfreunde, der Kinderorganisation der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ).

Photo der Karteikarte von Stefan Billes des KZ Dachau
Karteikarte von Stefan Billes des KZ Dachau
Изображение: Arolsen Archives

Am 1. Oktober 1948 steigt er zum Landessekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) im Burgenland auf und legt seine Parteifunktion als Landesparteisekretär zurück. Er heiratet und wird in weiterer Folge Vater eines Kindes.

Zwischen 1948 und 1956 ist er Obmann der Gebietskrankenkasse Burgenland und ab 1959 Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer im Burgendland. Zwischen dem 4. November 1949 und dem 5. Mai 1960 sowie zwischen dem 17. April 1964 und dem 26. Mai 1964 ist er Landtagsabgeordneter zum Burgenländischen Landtag. Zwischen dem 22. Juni 1956 und dem 28. Juni 1966 ist er Mitglied der Landesregierung. Zwischen 1967 und 1988 ist er Landesobmann der österreichisch-sowjetischen Gesellschaft.

1968 wird er schließlich zum Landesobmann des SPÖ-Pensionistenverbandes gewählt. Darüber hinaus engagiert er sich im Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen Burgenland, wo er später zum Ehrenobmann ernannt wird.

Stefan Billes verstirbt mit 92 Jahren in Eisenstadt und findet seine letzt Ruhe am Friedhof in Eisenstadt.

Места

Место проживания:

Bahnstraße 17 (Эйзенштадт)

Преследование:

Цитаты

Landesarchiv Burgenland

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

Arolsen Archives

Wikipedia unter de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Billes

Stefan Billes

Hilfsarbeiter und Politiker
* 11 декабря 1909 г.
малодушный флис
† 27 января 2002 г.
Эйзенштадт
Ответственность, Концентрационные лагеря