Amtsrat Regierungsrat Matthias Josef Franz Kowatsch

נתונים אישיים

נולד:

6 ינואר 1890, Wien

נפטר:

21 ינואר 1969, Wien

מקצוע:

Beamter und Politiker

חברויות

מפלגת העם האוסטרית, ÖVP מאבק פוליטי נגד אוסטריה

קורות חיים

Matthias Josef Franz Kowatsch kommt in Wien als ehelicher Sohn des Rothgärbergehilfen Matthias Kowatsch und seiner Gattin Rosalia, geborene Poldt, zur Welt. Nach der Volksschule besucht er zwei Klassen eines Gymnasiums und anschließend zwei Klassen einer privaten Handelsschule.

Am 1. Mai 1911 beginnt Matthias Kowatsch als Kanzleigehilfe im Handelsministerium zu arbeiten. Am 2. August 1914 wird er in den I. Weltkrieg eingezogen. Am 15. September 1918 heiratet er Stefanie Kowarik und wird in weiterer Folge Vater einer Tochter.

Matthias Kowatsch erlebt im November 1918 die Niederlage Österreich-Ungarns, die Zerschlagung der Doppelmonarchie und die Vertreibung des Hauses Habsburg. Er kehrt am 27. Dezember 1918 aus den Krieg heim und arbeitet wieder im Handelsministerium. Am 27. Juni 1922 erfolgt seine Ernennung zum Lehrlingsinspektor; am 12. Juli 1922 tritt er seinen Dienst beim Gewerbeinspektorat Wien I an. Später arbeitet er unter anderem als Gewerbeinspektor und Sekretär der Gewerbeinspektion.

Matthias Kowatsch dürfte in den 1930ern entschieden gegen den Nationalsozialismus aufgetreten sein und sich zu seiner Gegnerschaft auch öffentlich geäußert haben. Details dazu sind leider nicht erhalten.

Am 12. März 1938 erlebt Matthias Kowatsch, wie mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht das freie und unabhängige Österreich untergeht. Unmittelbar nach der Besetzung Österreichs wird er für eine Woche im Polizeikommissariat Wien-Meidling in Schutzhaft genommen. Am 1. Februar 1939 wird er als 'politisch unzuverlässig' durch Zwangspensionierung entlassen. Aufgrund von akuten Personalmangel und seiner jahrelangen Fachexpertise wird er jedoch, trotz seiner politischen Unzuverlässigkeit, am 16. November 1939 wieder in den Dienst gestellt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Arbeitsinspektorat aufgrund der Überprüfung der sogenannten Schwerarbeiterlisten überlastet. Matthias Kowatsch wird zugleich als ein 'im Dienste seinerzeit sehr guter Beamter' bezeichnet, der speziell für diese Arbeiten sofort benötigt werde.

Matthias Kowatsch wird nicht in den II. Weltkrieg eingezogen und erlebt im April bzw. Mai 1945 die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. Er tritt der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei.

Matthias Kowatsch wird Bezirksrat für den 12. Wiener Gemeindebezirk und ist Bezirksvorsteher-Stellvertreter zwischen 5. Februar 1946 und 28. September 1946. Zwischen 6. November 1947 und 10. Dezember 1959 ist er Wiener Gemeinderat und Abgeordneter zum Wiener Landtag.

Neben seiner Zugehörigkeit zur Österreichischen Volkspartei (ÖVP) ist Matthias Kowatsch im Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbund (ÖAAB) aktiv. Im kirchlichen Bereich wirkt er als Pfarrgemeinderat. Darüber hinaus engagiert er sich im Wiener Hilfswerk und im Österreichischen Wohlfahrtsdienst. Zum Zeitpunkt seines Todes trägt er bei beiden Einrichtungen den Titel eines Ehrenobmanns. Ab 1957 gehört er als Vertreter des Österreichischen Wohlfahrtsdienstes dem ersten Präsidium des Österreichischen Arbeitskreises für Soziale Arbeit an.

Mit Ende des Jahres 1955 tritt Matthias Kowatsch wegen Erreichens der Altersgrenze in den regulären Ruhestand des Bundesdienstes. Er verstirbt mit 79 Jahren und findet seine letzte Ruhestätte am Friedhof Südwest in Wien-Meidling.

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Überschrift der Pate von Matthias Kowatsch

מקומות

מקום מגורים:

ציטוטים

Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA)

Archiv der KPV

Wien.gv.at unter www.wien.gv.at/politik/bezirksvorsteher-stellvertreter-seit-1945-1120

Hilfswerk unter www.hilfswerk.at/vorarlberg/wir-ueber-uns/das-hilfswerk-oesterreich/geschichte-des-hilfswerks/

Wien.Geschichte.Wiki unter www.geschichtewiki.wien.gv.at/Matthias_Kowatsch

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Matthias Kowatsch

Beamter und Politiker
* 6 ינואר 1890
Wien
† 21 ינואר 1969
Wien
משמעת, אחריות