Josef Hajnóczi (geb. Haslinger)

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Josef Hajnóczi
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נתונים אישיים

נולד:

6 דצמבר 1877, Budapest

נפטר:

20 דצמבר 1944, KZ Bergen-Belsen

מקצוע:

Schriftsteller und Journalist

קורות חיים

Josef Haslinger wird in Budapest als ehelicher Sohn des gleichnamigen Josef Haslinger und seiner Gattin Bertha, geborene Grossmann geboren. Ob bereits seine Eltern oder er später von jüdischen zum katholischen Glauben konvertierten, lässt sich nicht restlos klären. Über seine Jugend und Kindheit ist nichts erhalten.

Nach der Schulbildung wird er Journalist und arbeitet zwischen 1897 und 1902 für Kaschauer Zeitungen, darunter Pannonia, Kassai Ujság und Abauj-Kassai Közlöny [Anm.: Kaschau heißt heute Košice und ist in Tschechein]. 1900 ändert er seinen Nachnamen auf 'Hajnóczi'. Ab Oktober 1902 ist er Sekretär des Kaschauer Bischofs Zsigmond Bubics. 1906 veröffentlicht er zur Bubics-Affäre die Schrift 'A Bubics-ügy. Utazás egy püspökség körül'[deutsch: 'Die Bubics-Affäre. Eine Reise um ein Bistum herum'].

Am 22. März 1910 heiratet er in Preßburg Josefine Stossier und wird in weiterer Folge Vater von vier Kindern. Er nimmt nach 1914 am Ersten Weltkrieg teil.

Nach der Niederlage Österreich-Ungarns, der Zerschlagung der Doppelmonarchie und der Vertreibung des Hauses Habsburg arbeitet er als Journalist in Wien. 1925 kommt sein Sohn Josef Nikolaus zu Welt.

Kurz nach der Geburt seines Sohnes wird er als Journalist nach Preßburg versetzt. 1931 erwirbt er aufgrund seiner Heimatzuständigkeit nach Kaschau die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Auch in den 1930er-Jahren bleibt er literarisch tätig; 1936 besorgt er die Drucklegung eines Masaryk-Buches von Ivan Herben und Josef Mach.

Als Folge des Ersten Wiener Schiedsspruchs vom 2. November 1938 wird Kaschau dem Königreich Ungarn zugeschlagen. In diesem Zusammenhang verliert die Familie die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Sein Ansuchen um die slowakische Staatsbürgerschaft wird aus politischen und antisemitischen Gründen abgewiesen. In der späteren Darstellung seines Sohnes heißt es, der Vater sei 'weder staatsverlässlich' gewesen noch dem 'Arier-Prinzip' nachgekommen.

1939 nimmt die Staatspolizei Josef Hajnóczi erstmals in politische Haft. Er bleibt zwei Monate eingesperrt. Danach kehrt er nach Pressburg zurück.

Am 8. November 1944 verhaftet ihn der deutsche Sicherheitsdienst in Preßburg aus politischen Gründen und wegen seiner jüdischen Herkunft. Zuletzt wohnt er dort in der Pöllngasse 2. Am 20. Dezember 1944 erfolgt seine Deportation in das KZ Sachsenhausen, später wird er in das KZ Bergen-Belsen überstellt. Dort wird er ermordet.

Sein Sohn Josef Nikolaus Hajnóczi erlebt die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik im April bzw. Mai 1945. Er tritt der neugegründeten Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich bei. Er lebt in Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika und verstirbt 2016. Auch seine Ehefrau erlebt die Befreiung und verstirb 1979 in Wien.

מקומות

מקום מגורים:

רדיפה:

מחנה הריכוז זקסנהאוזן (אורנינבורג, גרמניה גרמניה)

מקום פטירה:

Anne Frank Platz 1 (תגית:)

ציטוטים

Wiener Stadt- und Landesarchiv (WStLA)

Matricula Online

Studie online: Academia.edu, Dokument 145478209

www.myheritage.com

Josef Hajnóczi

Schriftsteller und Journalist
* 6 דצמבר 1877
Budapest
† 20 דצמבר 1944
KZ Bergen-Belsen
אחריות, מחנות ריכוז