Konrad (Josef) Just OCist

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Konrad Just
Image : www.ku-linz.at

Données personnelles

Nom religieux:

Konrad, OCist

Né:

19 mars 1902, Hruschau/Schlesien

Décédé:

22 octobre 1964, Grammes

Profession:

prêtres

Persécution:

Haft 12.03.1938 - 13.03.1938,
Amtsenthebung 16.03.1938,
Haft 10.06.1938 - 25.07.1938,
KZ Dachau 25.07.1938 - 27.09.1939,
KZ Buchenwald 27.09.1939 - 07.12.1940,
KZ Dachau 07.12.1940 - 30.04.1945,
Flucht 30.04.1945

Curriculum Vitae

Josef Just wird in Hruschau in Schlesien als Sohn eines Eisenbahners geboren. Später übersiedelt die Familie nach Orlau. Es besucht die Schule in Alt-Oderberg und das Gymnasium in Teschen. Nach der Zerstörung der Doppelmonarchie 1918 wird die Familie aus ihrer Heimat vertrieben und zieht nach Walding in Oberösterreich. Josef Just maturiert 1921 am Gymnasium in Linz und tritt noch im gleichen Jahr in das Zisterzienserstift Wilhering ein und nimmt den Ordensnamen Konrad an.

Konrad Just studiert Theologie in den Hauslehranstalten der Stifte Mehrerau und St. Florian. Seine ewige Profess hat er 1925 und seine Priesterweihe 1926. Danach wird er Kooperator in Gramastetten.

Konrad Just ist von Anfang an entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. In seinen Predigten setzt er sich mit dieser kirchenfeindlichen Ideologie und dem „Führertum“ auseinander.

Der Mensch ist zu groß, um einem bloßen Menschen um des Menschen willen zu gehorchen. Der Autorität ist nur soweit zu gehorchen, als sie nichts Sündhaftes befiehlt.

Aus einer von Konrad Just erhaltenen Predigt aus dem Jahre 1934

Noch am Tag der Okkupation Österreichs durch Hitler-Deutschland am 12. März 1938 wird Konrad Just verhaftet. Er wird am Bezirksgericht Ottenstein verhört, am nächsten Tag wieder freigelassen und 3 Tage später seiner Funktion als Kooperator enthoben. Die Gestapo sucht weiterhin Material gegen ihn und verhört sogar Kinder.

Am 10. Juni 1938 wird Konrad Just abermals verhaftet.

In der Anklage heißt es, dass die Pfarrbevölkerung wünsche, dass P. Konrad nach Dachau komme, auch seien seine Predigten von den Leuten gemieden worden. Gerade das Gegenteil ist wahr. Und erst jetzt kann man allgemein hören, was P. Konrad vom Nationalsozialismus gesagt hat, das ist genau eingetroffen.

Der Pfarrer von Gramastetten, Robert Kepplinger, in der Pfarrchronik

Bereits am 25. Juli 1938 wird Konrad Just ins KZ Dachau deportiert. Dort wird er von Mitte Oktober 1938 bis Anfang Dezember 1938 sieben Wochen in Einzelhaft gesteckt, erhält Stockhiebe und bekommt nur jeden 4. Tag etwas zu essen.

Der Hunger war so groß, dass mir öfter der Gedanke kam, den eigenen Kot zu essen. Doch der Gedanke an meine Priesterwürde hielt mich davon ab. Ich kostete etwas Schmierseife, benagte die Waschseife, um mir zu helfen. Die Kräfte schwanden so schnell, dass ich auch tagsüber in narkotischen Schlaf verfiel. Durch die ständige Dunkelheit wurden die Säfte des Körpers vergiftet. Träge kreisten die Gedanken und über all dem lastete mit bleierner Schwere auf mir die ungewisse Zukunft und das brutale Geschehen um mich […]

Konrad Just später über seine Zeit im Konzentrationslager

Am 27. September 1939 wird Konrad Just ins KZ Buchenwald verschleppt, wo er Zeuge der Ermordung des Seligen Priesters Otto Neururer wird. Im KZ Buchenwald erkrankt er an der Hungerruhr.

Am 7. Dezember 1940 wird er zurück ins KZ Dachau verschleppt. Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner werden die Häftlinge des Konzentrationslagers auf einen Todesmarsch in Richtung Ötztal getrieben. Durch eine Befreiungsaktion zweier Jesuiten kann er am 30. April 1945 fliehen und versteckt sich bis Kriegsende in der St. Josefskongregation zu Percha am Starnberger See.

Ab 1. September 1945 ist Konrad Just Pfarrer der Pfarre Gramastetten. Wegen seiner volkstümlichen und rustikalen Art ist er ab den 1950er Jahren in der Umgebung von Linz unter dem Spitznamen Don Camillo des Mühlviertels bekannt.

Er verstirbt 1964 beim Feiern der Hl. Messe, auf den Stufen des Hochaltares der Pfarrkirche Gramastetten an einem Schlaganfall.

Lieux

Persécution:

KZ Buchenwald (Weimar, Allemagne), Camp de concentration de Dachau (Allemagne)

Lieu d'activité:

Citations

Katholische Universität Linz unter www.ku-linz.at

Wikipedia unter de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Just

Konrad Just OCist

prêtres
* 19 mars 1902
Hruschau/Schlesien
† 22 octobre 1964
Grammes
Responsabilité, Évasion, Camp de concentration, KZ Buchenwald